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Killerspieler, zwielichtige Kaufanreize und Darknet: Das Internet steckt voller Gefahren und ist kein Ort für Kinder – glauben viele. Denn in dieser panischen Manier warnen – auch nach fast zwanzig Jahren des Web 2.0 – Zeitungen, PR-Kampagnen und ältere Generationen vor den Risiken der digitalen Medien. Doch das Digitale aus dem Kinderleben herauszuhalten, ist heute unrealistischer denn je. Stattdessen wird es Zeit, Medien für Kinder neu zu denken – und die Vorteile des Digitalen kindgerecht anzubieten.

Das Kind in der Blase: Medienfreie Umwelt gibt es nicht

Kinder lernen durch Erwachsene. Sie beobachten, sie imitieren und entwickeln eigene Handlungsweisen und Gewohnheiten. Das gilt besonders für Alltägliches, wie Essen, Zähneputzen und genauso für die Mediennutzung.

Eben diese hat sich in den vergangenen 20 Jahren radikal verändert. Allein die Anzahl technischer Geräte in einem Haushalt ist beträchtlich angestiegen. Alte Medien wurden durch Smartphone, Tablet und Computer ergänzt oder ausgetauscht und selbstverständlich ist jedes Gerät online vernetzt. Kinder sehen und verstehen genau das: Mama und Papa verbringen viel Zeit mit dem kleinen viereckigen Gerät in der Hand, sprechen dort hinein, drücken auf den Bildschirm, hören darüber Musik. Warum, so fragt sich das Kind, soll ich das nicht auch machen dürfen?

Doch während die Eltern mit dem neusten Smartphone beschäftigt sind, steht in vielen Kinderzimmern immer noch der tragbare CD-Player, zum Teil noch mit Kassettendeck.

Während wir Erwachsenen bei Inhalten auf jederzeit verfügbare Online-Bibliotheken, Streamingdienste und Podcasts setzen, bleibt bei den in Kinderzimmern eingesetzten CD-Playern und Co. gar nichts anders übrig, als auf die statischen Medien wie CDs zu setzen.

Trotz der veralteten Technik, trotz der Fehleranfälligkeit, trotz der mangelnden Flexibilität. Doch warum eigentlich?

Drei Prüfungen bis zum heiligen Gral der Kindermedien

Wir – die heutige Elterngeneration – haben die digitale Revolution direkt erlebt, die Veränderungen mit Neugier und Skepsis geprüft und die Neuerungen als große Chance erkannt und für uns genutzt.

Doch unser Beschützerinstinkt gegenüber Kindern ist ebenso gewachsen und in Bezug auf Medien stärker ausgeprägt als je zuvor. Durchaus zu Recht: Ein altes Smartphone ist kein Spielzeug und Google ist für Kinder sicher nicht der beste Weg, um ihre Welt ungefiltert zu entdecken.

Für uns von Tiger Media ergeben sich daraus drei zentrale Fragen: Welche Inhalte wollen wir unseren Kindern bieten? Wie können wir sie beschützen? Und wie vereinen wir Sicherheit und Selbstständigkeit in unserem modernen Medienumfeld?

Nur das Beste für Kinder: Keine Technik aus den 90ern!

Unsere erste Antwort auf diese Frage lieferten wir vor zwei Jahren: Mit unserer ersten tigerbox und der tigertones-App führten wir – noch eng gekoppelt mit dem Smartphone der Eltern – die Kindermedien in eine digitale Online-Hörspielwelt. Damit verbanden wir die Kinderwelt mit der Erwachsenenwelt, doch das ging uns noch nicht weit genug.

Mit der tigerbox Touch bringen wir im Herbst ein eigenständiges, modernes Audio-System auf den Markt, das mit einem Touchdisplay bedient werden kann – und das kindgerecht. Denn insbesondere Kleinkinder entdecken ihre Welt mit den Händen. Entsprechend wichtig ist für unser neues Produkt daher eine einfache und kindgerechte Usability mit großen ergonomischen Knöpfen und Sturzsicherheit. Und: Als geschlossenes System bekommen die Kinder nur auf das Zugriff, was sie wirklich hören sollen. Das aber so zeitgemäß wie ihre Eltern – als umfassendes Streaming-Angebot mit dem tigerticket. Oder, zielgerichteter, mit den tigercards, die als Einzeltitel gekauft werden können.

Heranwachsen 2.0: Kind sein in der Onlinewelt

Unsere Überzeugung ist: Kinder können, sollen – und vielleicht sogar: müssen – mit digitalen Angeboten in Kontakt kommen, um sie verstehen zu lernen. Denn das Internet wird nicht mehr verschwinden, im Gegenteil wird digitale Kompetenz zunehmend so wichtig sein wie Lesen oder (handschriftlich) Schreiben. Da Kinder zu Beginn aber selbst keine Medienkompetenz besitzen, ist es als Erwachsene unsere Aufgabe, sie behutsam heranzuführen: an das Digitale, an die richtigen Inhalte. Die Bereitstellung einer eigenen Plattform mit vielfältigen Inhalten ausschließlich für Kinder bildet dafür die Grundvoraussetzungur wenn Kinder eine Wahl haben, lernen sie Entscheidungen selbst zu treffen. Und diese Wahlfreiheit ist es schließlich, die uns Erwachsenen am Internet ja auch so gefällt.

Storydocks, zu der Tiger Media gehört, ist eine Beteiligung der Mediengruppe Murmann Publishers.

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