Subscribe & Follow:

Einfach mal in Ruhe eine Aufgabe konzentriert bearbeiten – das klappt in vielen Büros heute nicht mehr. Denn der Trend hin zu Großraumbüros sorgt auch für immer mehr Störgeräusche: Mal sind es Kollegen, die laut reden, mal die klingelnden Telefone, dann wieder das Fluchen über den nicht funktionierenden Kopierer. Aber Fakt ist auch: Unser Arbeitsleben erfordert kollaboratives Arbeiten; viele der heutigen Aufgaben im Job erfordern den Austausch mit den eigenen Kollegen oder nicht vertrauten Teams, da macht eine große Arbeitsfläche mit zusammensitzenden Kollegen per se schon Sinn.

Zwischen Konzentration und Austausch im Büro

Eine Möglichkeit für etwas Ruhe im Büro bieten Kommunikationstools wie Slack, die kurze Fragen auch jenseits der Tonspur ermöglichen. Doch mit der Technologie alleine ist es häufig nicht getan: Durch die neuen Formen des Arbeitens muss sich auch die Hardware im Büro – sprich: die Raumaufteilung und Raumgestaltung –  den veränderten Herausforderungen im Job anpassen. Und damit muss sich auch das legehennenähnliche Großraumbüro verändern, Platzersparnis und Kommunikation hin oder her. Dass sich dies auch die Mitarbeiter gut fänden, zeigt eine Umfrage des Murmann Verlags: Demnach wünschen sich 36,4 Prozent Flächen für den sozialen Austausch mit Kollegen, aber auch 44,9 Prozent Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Kurzum: Möglichkeiten zum Austausch machen durchaus Sinn, aber so, dass auch konzentriertes Arbeiten möglich ist. Wie kann dieser Spagat gelingen?

Kurzfristige Lösungen für konzentriertes Arbeiten

Ad hoc gibt es für konzentriertes Arbeiten einfache Tipps, die die Situation verbessern können.

Langfristige Lösungen für konzentriertes Arbeiten

Wer jedoch nicht immer mit Kopfhörern auf den Ohren im Büro sitzen oder für konzentriertes Arbeiten in die nächste Bibliothek gehen möchte, der sollte im Hinblick auf eine langfristige Lösung mit seinem Chef über eine Veränderung der Arbeitsumgebung sprechen.

Macht es etwa Sinn, selbst eine Bibliothek – also einen Ort der Stillarbeit – einzurichten, wie es Dark Horse Innovation in ihrem „New Workspace Playbook“ vorschlagen? Sollte, ergänzend dazu, ein Marktplatz für den Austausch etabliert werden? Oder hilft schon eine Veränderung der Sitzordnung im Büro, sodass Kollegen, die sich oft austauschen, näher beisammensitzen? Und letztlich: Können Sie vielleicht auch an sich selbst arbeiten, etwa indem Sie Störgeräusche (lesen Sie dies als: Kollegen) auf ihre Lautstärke hinweisen und selbst versuchen, den Geräuschpegel zu ignorieren?

Sowohl bei der Konfrontation der Kollegen mit deren Lautstärkepegel als auch in dem Gespräch mit dem Chef zur Reorganisation des Büros sollten Sie sich im Vorfeld aussagekräftigte Argumente zurechtlegen, warum Sie eine Veränderung wünschen – etwa, dass Ihre Produktivität und die der Kollegen mit der Veränderung der Bürosituation steigen würde.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.

Schließen