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Lesen und Vorlesen sind richtungsweisend für das gesamte Leben. Das ist – im Idealfall – Eltern, Lehrern und anderen für Kinder verantwortlichen Erwachsenen bewusst, aber auch Institutionen und Verbänden aus der Buch- und Bildungsbranche. Tatsächlich gibt es ein breites Angebot an Maßnahmen zur Leseförderung von unterschiedlichen Trägern. Die Ansätze sind verschieden, das Ziel dasselbe: Kinder zum Lesen und Erwachsene zum Vorlesen zu bringen. Diese sechs Angebote können Ihnen dabei als Anlaufstellen dienen und helfen, Ihre Kinder lesefit(ter) zu machen.

Leseförderung für Kinder: Mit Aktionen zum Lesen motivieren

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels setzt verschiedene Maßnahmen zur Leseförderung um; Beispiele sind der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels und die Lesetüten für Erstklässler. In der Lesetüte finden Schulanfänger ein Erstlesebuch, ein Lesezeichen und ein Begleitschreiben, welches die Eltern auf die Bedeutung des Lesens und Vorlesens im Grundschulalter aufmerksam macht. Eltern und Kinder werden so gleichermaßen an das Lesen- und Vorlesenlernen herangeführt.

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Der Bundesverband Leseförderung bildet sogar eigene Lese- und Literaturpädagogen aus, die Kinder in Kindergärten, Schulen, Bücherhallen und Buchhandlungen zum Lesen und Schreiben motivieren. Außerdem veranstaltet der Verband eine Woche der Sprache und des Lesens, deren Programm aus Theaterstücken, Schreibwerkstätten, Autorenlesungen und Lesewettbewerben ebenfalls die Vielfalt des Lesens und Schreibens zeigen und Begeisterung dafür hervorrufen soll.

Buchpost zur Leseförderung für Familien in schwierigen Lebenslagen

Nicht alle Eltern können eine regelmäßige Vorlesestunde bieten oder selbst aktiv für die Leseförderung ihres Kindes sorgen, ob aus zeitlichen Gründen oder wegen mangelnder Deutschkenntnisse. Hier setzt die Idee von Librileo an. Das Berliner Startup ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das sich die Leseförderung von Kindern aus benachteiligten Familien zur Aufgabe gemacht hat. Das Angebot besteht im Kern aus einer Bücherbox, die dem Kind alle drei Monate zugeschickt wird. Darin enthalten sind nebst einem Kinderbuch auch ein Spiel und ein Ratgeber für Eltern – alles zu einem informativen und wechselnden Oberthema. Besonders geschickt: Die Box ist direkt an das Kind adressiert und die Inhalte sind als Geschenke verpackt. So freut sich das Kind über seine eigene Geschenkpost.

Öffentliche Leseangebote – nicht nur für Kinder

Ergänzend zum Angebot der Bücherboxen gibt es an vielen Standorten in Deutschland Librileo-Vorleseevents für Eltern und ihre Kleinkinder. Vielbeschäftigte, benachteiligte oder sprachlich unsichere Eltern erhalten demnach genügend Unterstützung, um ihre Kinder in den Genuss des Vorlesens zu bringen. Sollten Sie unsicher sein, welche Themen sich für das Alter Ihres Kindes eignen und welche Bücher besonders beliebt sind, finden Sie bei Librileo Empfehlungen zur Buchauswahl. Oder warum versuchen Sie es nicht einfach beim Buchhändler oder Bibliothekar Ihres Vertrauens? Häufig bieten öffentliche Bücherhallen und Buchhandlungen abwechslungsreiche Angebote zur Leseförderung an. Zu Vorlesestunden, Lesenächten, Autorenlesungen und Lesezirkeln sind nicht nur Kinder eingeladen. Als Erwachsener können Sie genauso an diesen Veranstaltungen teilnehmen und das Lesen für sich neu entdecken. Informieren Sie sich doch einmal über die Angebote in Ihrer Stadt. Es findet sich mit Sicherheit etwas nach Ihrem Geschmack. In vielen Städten gibt es darüber hinaus Lesetage oder -festivals, wie zum Beispiel das Harbour Front Literaturfestival in Hamburg, das Internationale Literaturfestival Berlin oder das Literaturfest München.

Leseförderung im digitalen Zeitalter

Begeisterung muss auch das Lesen in der Schule wecken. Das klappt im digitalen Zeitalter besonders gut, wenn der Leseunterricht durch multimediale und kreative Inhalte ansprechender gestaltet wird. Eine solch kreative Lösung ist die Idee der Boardstories von Onilo: Erfolgreiche Bilder- und Kinderbücher wie „Die Olchis“ werden als animierte Geschichten für das Whiteboard, den PC oder das Tablet angeboten, Begleitmaterialien inklusive. Für Lehrkräfte bieten sich dadurch neue Möglichkeiten, das Thema Leseförderung modern und aufregend in den Unterricht zu integrieren.

Aufregend mit dem Lesen umgehen – diesen Ansatz verfolgt auch die Webseite Antolin. Die Seite kann im Unterricht wie auch privat dazu genutzt werden, um beim Lesen erworbenes Wissen spielerisch abzufragen. Im ersten Schritt heißt es: Lesen. Danach kann das Kind ein Quiz zum Buch bei Antolin machen und durch richtige Antworten Punkte sammeln. Ob im Unterricht, im Lesezirkel oder zu Hause – Antolin weckt spielerisch Lesefreude, sowohl bei lesestarken Kindern als auch bei schwächeren Lesern. Das Angebot an Büchern geht bis zur 10. Klasse und umfasst auch fremdsprachige Bücher.

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